Hello Bukoba

Die Zeit fliegt vorbei: Unser letzte Beitrag ist schon wieder einige Wochen her und mittlerweile sind wir schon knapp einen Monat in Bukoba. Unglaublich!?

[Nederlandse versie] Vor gut drei Wochen konnten wir in unser Haus einziehen und auch wenn darin noch viel gearbeitet, repariert und geputzt werden muss, ist es herrlich nach 4 Monaten endlich wieder ein eigenes Heim zu haben und nicht mehr aus dem Koffer leben zu müssen. Milo und Ella sind überglücklich mit ihren wiederentdeckten Spielsachen, den Affen in unserem Garten und das wir nun endlich in „unserem Haus“ (und kein Hotel) wohnen. Jeden Morgen besuchen sie einen Montessori „Kindergarten“ (inkl. knallrosaroter Uniform – siehe Fotos) der ihnen sehr gut gefällt, auch wenn die enorme Aufmerksamkeit der MitschülerInnen, die sie als einzige weisse Kinder erhalten, manchmal noch etwas beängstigend ist. (Wir sind die einzige weisse Familie in Bukoba, in der gesamten Region gibt es nur noch zwei andere Familien, die kehren allerdings im Juni wieder in ihre Heimat zurück – entsprechend sind wir hier ziemlich eine Sehenswürdigkeit… 😉 )

Baschi hat vor knapp drei Wochen mit der Arbeit begonnen und wurde dort sehr herzlich empfangen. Die administrative Leitung macht einen kompetenten und professionellen Eindruck und Arbeit wird es mehr als genug geben: Statt den angekündigten 5 Institutionen analysiert Baschi im Moment die IT Prozesse und Infrastruktur von über 15 Institutionen!?

Bukoba und die Umgebung ist grün, schön und ruhig – weit weg von jeglichem Massentourismus und grossen Städten. Das Städtchen strahlt eine sehr relaxte Atmosphäre aus, es gibt einen schönen und guten Markt und die Bewohner sind zuvorkommend und freundlich. Zudem hat es ein Hotel mit einem guten Restaurant, wo wir uns wöchentlich ein feines Stück Fleisch gönnen und in einem anderen Hotel dürfen wir (zur grossen Freude unserer Kinder) den Swimmingpool benutzen. In der Umgebung hat es unzählige schöne Orte und Wasserfälle, die wir in den kommenden Wochen gerne entdecken möchten.

Das tägliche Leben ist hier nicht immer einfach – es ist eine Art emotionale Achterbahn, in der man mehrmals täglich denkt „Wow, dies ist so schön/besonders/prächtig und wir sind glücklich, dass wir dies erleben dürfen“. Gleichzeitig gibt es aber auch genügend Momente, wo alles einfach nur schwierig ist. Der Spruch „life begins at the end of your comfortzone“ klingt immer sehr spannend und abenteuerlich – solange man noch ìn der comfortzone sitzt! Sobald man dann wirklich den Schritt gemacht hat – und das nicht nur für paar Wochen während Ferien – braucht es einiges mehr Adaption und Anpassung, als man das vorher für möglich gehalten hätte… Aber genau dieser raue, scharfe Rand macht es auch wieder besonders – eine Achterbahn eben… 😉

So plätschern und geniessen wir ruhig weiter… – nachfolgend einige Fotos von den vergangenen Wochen, bald werden wir dann wieder etwas ausführlicher schreiben, bis dann!

“painamapo ndipo painukapo” – where it slopes down is where it slopes up

Diashow: (das Laden der Diashow kann etwas dauern…)

soko